Permalink

0

Opodo – keine Empfehlung wert

06.01.2017
Die nächste Reise soll geplant werden. Eine Hochzeitsfeier in Bologna. Vom 08.06.-11.06.2017 – Skyscanner einschalten Flughäfen eingeben, Klasse! Die richtigen Flüge sind gefunden. Welcher Anbieter?  Den ersten kenne ich nicht, der zweite ist Opodo. Davon habe ich gehört, den nehme ich. Gebucht, bezahlt, bestätigt. Travel Documents per Mail erhalten. Alles toll.

06.01.2017
Mietwagen gebucht, bezahlt, bestätigt, Unterlagen ausgedruckt.

10.01.2017
Neue Mail, alle Flüge zu anderen Zeiten!?! Wie jetzt? Zu der Abflugzeit sitzt mein Sohn noch in der Schule! Das geht also nicht. Ich denke der Vertrag sei bindend?
Laut Urteil des Bundesgerichtshofes vom 10. Dezember 2013, Az. X ZR 24/13
ist das nicht zulässig.

11.01.2017
Telefonieren – eine Stunde, mit langen Zeiten in Musikschleifen – Der Mitarbeiter hat die Flüge wieder auf die ursprünglichen Daten zurückgebucht. Sehr widerstrebend und maulig, aber er hat es getan. Die Rückflugänderungen habe er angeblich nicht ändern können, wir müssten um 17:35, statt um 18:45 Uhr fliegen. Das wäre für uns kein Problem.

12.01.2017
Das zurückbuchen der Flüge scheint bei meinen Eltern (für die hatte ich auch gebucht) nicht geklappt zu haben. Ich werde mich noch mal drum kümmern müssen.

13.01.2017
Zufällig ruft der maulige (ich könnte sagen typisch Berliner, aber nicht alle Berliner sind so, ich kenne auch viele andere) Mitarbeiter von Opodo wieder an. Angeblich kann der Rückflug am Sonntag nicht umgebucht werden. Statt um 18:45 sollten wir um 17:35 Uhr fliegen, jetzt sollen wir entweder um 06:45 Uhr oder gar nicht fliegen.
Nun verlange ich einen Teamleiter. Nach weiteren 15 Minuten habe ich den dann auch am Draht. Der versichert mir heilig, dass er aus menschlicher Sicht und aus Kundensicht volles Verständnis für mich habe, es ginge aber alles nicht. Auf meinen Frage, warum ich denn, wenn wir nicht wieder um 18:45 Uhr fliegen kann, nicht um 17:35 Uhr fliegen können, so wie die Alitalia es eigenmächtig geändert hat, kommen wir auf eine bessere Gesprächsebene. Er verspricht sich darum zu kümmern. Sicherheitshalber schickt er mir schon mal die Flugdaten für meine Eltern, sowie unseren Hinflug zu. Die Flugdaten für unseren Rückflug sollen wir später bekommen. Das Gespräch waren noch einmal gute 90 Minuten (1,5 Stunden!).

Pffff… erst einmal Luft ablassen. So habe ich mir das nicht vorgestellt.
Dem verschnupften, aber hilfreichen Teamleiter gute Besserung und Danke.

Beim nächsten Mal buche ich nicht über Vermittler,
sondern suche mir gleich die Fluggesellschaft raus.

 

 

Permalink

0

Die Sandburg

In einer Bauphase von drei Wochen sollte im Landschaftspark Duisburg Nord aus rund 2.300 Tonnen Sand die höchste Sandburg der Welt gebaut werden. Um den aktuellen Rekord von GUINNESS WORLD RECORDS ® aus Florida in den Schatten zu stellen, sind 14 Meter Höhe geplant.

Die Sandburg ist > 14 Meter hoch und echt wunderschön geworden.

Der Rekordversuch ist jedoch gescheitert, weil ein Schalbrett im Sand geblieben sein könnte. Dadurch wurde der Rekord nicht offiziell bestätigt. Für uns tut das der Sache keinen Abbruch. Die Sandburg ist auf jeden Fall (bis zum 18.09.2016) sehenswert.

Permalink

off

Auf Wiedersehen Mallorca! Fazit.


Das wars. Frühstück, Pool, Mittagessen, Pool, Fahrt zum Flughafen.

Beim Check-In bittet man uns einen früheren Flug zu nehmen. Darum stehen wir erst beim Check-In, dann hetzen wir durch die Sicherheitskontrolle und den Duty-Free-Bereich und stehen im Flugzeug wieder. Es gibt für uns nämlich nur drei im Flugzeug verteilte Sitzplätze. Wir sind mächtig sauer. Man findet dann wenigstens zwei Plätze nebeneinander. So nicht Air Berlin! Beim nächsten mal bleiben wir bei unserem Flug.

Fazit unseres Feldversuchs, eine Woche, ein Hotel:

Das kann man machen, für Bernd und Frauke ist es nichts. Es ist wie eine Woche im Freibad leben. Bequem und sinnentleert. Wir wünschen uns einen anderen Urlaub, mehr Erlebnisse und mehr Input.

Hier noch mal ein paar der schönsten Fotos:

Permalink

off

Der letzte (ganze) Tag

Heute war unser letzter Tag hier, morgen werden wir um 16:05 Uhr, vom Hotel abgeholt.

Nach einem herausfordernden Lauf zur Calo d’en Monjo ist Bernd zwei Bahnen geschwommen und hat dann beim Rückweg, eher versehentlich, scheinbar im Laufrausch, den Weg über die Bergkuppe, statt über den Sattel, genommen. Wer leiden will …


Der Rest des Tages war entspannt, baden im Pool, Mittags ein Spaziergang nach Peguera, um noch ein paar Souveniers einzukaufen.


Zur Abkühlung wieder in den Pool und nach dem Abendessen in die Games Corner, für Noah.

Bernd und Frauke sind dem lärmenden Hotel entflohen und haben sich ins Hotelzimmer zurück gezogen. Das Packen haben wir teilweise schon erledigt, ein paar Sachen gehen morgen noch in die Koffer, aber auch dafür haben wir Zeit, bis 12:00 Uhr.

Also alles ganz entspannt.

Permalink

off

Das (Mi/Do) kann man zusammenfassen

Essen-Pool-Essen-Pool-Essen-Schlafen.

Okay, das ist sehr verkürzt, aber die Grundidee ist korrekt. Nachmittags/Abends ist erst Bernd und dann Frauke zur Calo del Monjo gelaufen. Sonst ist am Mittwoch wenig passiert, was besonders erwähnt werden müsste.

Am Donnerstag sind Bernd und Frauke gleichzeitig, noch vor dem Frühstück gejoggt.


Nach ungefähr 45 Minuten haben wir uns wieder eingefunden, geduscht und sind mit Noah zum Frühstück gegangen. Ein guter Start in den Tag. Und danach?

Genau, ab in den Pool. Hier haben wir Zoe (7) und Leon (13) wieder getroffen. Nach dem Mittagessen sind wir dann mit Leon gemeinsam zur Calo d’en Monjo gegangen und haben das Meer genossen.


Abends haben wir mit Jessica, Tino, Leon und Zoe gegessen und während die Kinder in der Kinderdisco/Games Corner waren, haben wir gemütlich beisammen gesessen und gequatscht. Ein schöner Abend.

Permalink

off

Einfach (Torre del Cap Andritxol)

Einfach frühstücken; danach zieht Noah einfach mit Dominique los; Bernd und Frauke ziehen einfach in die „Berge“. Es geht zum Torre del Cap Andritxol, einem der letzten zwölf noch erhaltenen Wehr-/Wachtürme, aus dem 15./16. Jahrhundert. Der Weg dahin ist schön und springt ständig zwischen den Regierungsbezirken Calvia und Antrax hin und her. Der zwei Meter hohe Zaun, der die beiden Regierungsbezirke trennt, wurde dafür an zahllosen Stellen aufgeschnitten oder nieder getreten. Welchen Sinn er überhaupt hat, erschließt sich uns nicht. Aber nach gut 300 Höhenmetern raufund wieder runter legen wir eine kurze Badepause ein, bevor wir einfach wieder zum Hotel zurück gehen, in dem Noah, Dominique und seine Oma Gabi uns zum Mittagessen erwarten.

Nach der Mittagspause sind Noah und Dominique gleich wieder weg, Frauke und Bernd spielen Backgammon und lesen. Zwischendurch werden die Jungs auch durch den Pool gejagt.

Zum Abendessen treffen wir uns und dann sind die Kinder auch schon wieder fort.


 

(Diesen kleinen Freund treffen wir im Vorbeigehen, auf einem anderen Balkon)

23:00 Uhr, gemeinsam ins Bett.

Das Leben kann so einfach sein.
Leider fliegt Dominique morgen früh wieder nach Hause.

Permalink

off

Urlaubsroutine

Nach dem Frühstück geht Noah mit Dominique in den Pool, Bernd und Frauke zur Calo d’en Monjo. 45 Minuten Schnorcheln, 15 Minuten nackt baden und wieder zum Hotel zurück.

Zum Mittagessen treffen wir uns und legen danach eine Siesta ein, damit die Jungs abends in die Games Corner gehen können und mögen.

Permalink

off

Eine Stunde…

… nach dem Frühstück saßen wir gemütlich vor unserem Balkon, auf der Wiese und lasen in unserem Buch. Das Frühstück war reichhaltig und lag so quer im Magen, dass wir uns bewegen mussten. Noah durfte mit einem Jungen (Dominique, ist mit seiner Oma Gabi hier), den er am Vorabend kennen gelernt hatte, im Hotel bleiben. Frauke und Bernd legten ihr eBook beiseite, packten einen Liter Wasser ein und zogen auf den nächsten Berg (eher eine Erhebung). Auf der anderen Seite fanden wir eine traumhafte Badebucht (Calo d’en Monjo, FKK zugelassen oder geduldet) vor, in der Einheimische und Touristen die Ruhe genossen.

Das Wasser ist kristallklar. Über ein paar Felsen gibt es einen bequemen Einstieg mit einem kleinen Kiesstreifen. Gegen Mittag (13:00 Uhr) waren Bernd und Frauke wieder im Hotel. Mittagessen und ab in den Pool, die Jungs betoben. Noah ist etwas angeschlagen, weil er beim Rutschen kopfwärts auf dem Beckenboden gelandet ist. Vor dem Abendessen, machen wir einen kurzen Ausflug (zu Fuß, vom Hotelzimmer gemessen ca. 1 km) zum „richtigen“ Strand von Peguera.


Feiner Sandstrand (das Wasser warm, trüb und flach), wie viele ihn sich wünschen würden. Wir (Bernd und Frauke) nicht, uns gefällt die kleine Bucht viel besser. Da wir heute keine Mittagspause gemacht hatten, war Noah zum Abendessen so müde, dass er selbstständig ins Bett gegangen ist.

Permalink

0

E5 mit Kind – unser Resümee

Zunächst stellen wir fest, dass der E5 nicht der Jakobsweg ist. Niemand käme auf dem Jakobsweg auf die Idee ins Taxi zu steigen und die längeren Passagen (Talstrecken)  zu überbrücken oder einfach komplette Etappen auszulassen / zu umfahren und dann weiter zu gehen. Auf dem E5 geht es scheinbar in erster Linie um die körperliche Fitness die Berge zu überwinden, auch wenn man erst auf der Mitte des Berges beginnt.

Nichts desto weniger. Wir sind in diesem Jahr (noch) zu langsam.
Wir brauchen die doppelte der angegebenen Zeit. Was mit 3 Stunden veranschlagt wird, fordert von uns 6 Stunden und 6 Stunden werden zu zermürbenden 12 Stunden. Aber wie das Wandern in den Alpen ist, kann man nur in den Alpen erfahren. Somit sind wir nicht unzufrieden. Wir wissen nun, was geht und was (noch) nicht geht.

Und das Wichtigste: „Noah, hat es dir gefallen? Magst du wieder in die Berge?“

„Ja! JA! JAAAHH!!“

Wir haben etwa die Hälfte der von uns geplanten Strecke geschafft und können in ein paar Jahren einen neuen Versuch starten und dabei auf unsere heutigen Erfahrungen zurückgreifen. Vor allem haben wir unserem Kind die Schönheit der Berge zeigen können und ihm nicht die Freude daran genommen. Alles ist gut.